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Elementare
Bildungs-Prozesse
Diskussionspapier der Projektgruppe
"Bildung in Kindertagesstätten" des Caritas-Institutes für
Bildung und Entwicklung.
Stand: Juni 2003
Bildung ist ein
lebenslanger Prozess, sich ein „Bild“ von der Mit-Welt und Schöpfung
zu machen, ausgehend von der eigenen Person.
1.
Kinder als Subjekt ihrer Entwicklung
Entfaltung der
Individualität
Wahrnehmungsfähigkeit weiten, eigene Stärken und
Schwächen erkennen, positives Selbstbild aufbauen, sich abgrenzen,
Unterschiede erkennen
Ganzheitlichkeit
entwickeln von Gelassenheit und einer Balance von
Körper, Seele, Geist.
Erfahrungszusammenhänge
Einheit von Innen- und Außenwelt
Entfalten
der personalen Innenwelt, Eigene Gefühle, Bedürfnisse und Interessen
wahrnehmen und verwirklichen.
Authentizität
Wahrnehmung
von Glück
Selbstbewußtsein
Selbstwahrnehmung
Selbständigkeit
Entscheidungen treffen und verwirklichen. Entscheidungs-
freudigkeit,
Kritikfähigkeit, Mitdenken
Autonomie
und Resilienz
(sich auch unter widrigen Umständen
behaupten)
Orientierungs-Kompetenz
2.
Weltneugierde
Offenheit
Interesse und Lust am Beobachten, Forschen und
Experimentieren
Entfaltung
von Fähigkeiten
Im
Spiel
neue Verhaltensweisen und Zusammenhänge entdecken, Erlebnisse
verarbeiten, sich Fremdes vertraut machen...
Sich
Einlassen auf Unbekanntes, auf dem Weg sein, ausprobieren...
Zusammenhänge
erforschen
Intuitive
und logische Zusammenhänge entdecken
Entfaltung
von Kreativität:
Neues ausprobieren, Pläne schmieden und
verwirklichen.
Ökologisches
Bewußtsein
Sich
als Teil der Natur begreifen und von der Natur lernen.
Lebensraum-Bezug:
Kennen
lernen und Aneignung der
Lebenswelt Kindergarten, Gemeinde und Schule als Lebensraum entdecken,
die Überraschungen bieten, vom Alltag lernen
Werte
in
einer kulturellen, menschlichen und schöpferischen Vielfalt erkennen
und achten. Toleranz gegenüber anderen Werten, Gedanken und Kulturen
entwickeln. Gleichzeitig eigene Werte darstellen und einbringen.
Einklang-Erlebnisse mit der Natur
Begeisterung für die Vielfalt des Lebens
intuitives
Einfühlen in Menschen, Tiere, Pflanzen.
Achtsamkeit
gegenüber der Schöpfung und Leben, Wertschätzung
gegenüber Dingen und Ressourcen
Sinn-Konstruktion
Philosophieren und religiöse
Dimensionen erschliessen
4. Kommunikation und Interaktion
Voneinander
lernen in Beziehung und Kooperation
Beziehungsfähigkeit
Kontakte
knüpfen, Beziehungen aufbauen und gestalten
Fähigkeit,
sich neuen Situationen anzupassen ohne die eigene Identität aufzugeben
Konflikte lösen
Konfliktfähigkeit
lernen, sich behaupten und Angriffe abwehren
Mut
und Aufrichtigkeit
Bereitschaft
zur Selbstverantwortung und Verantwortung für andere
Sich ausdrücken:
Vielfalt
von Ausdrucksmöglichkeiten nützen. Eindrücke nach außen tragen und
verarbeiten, in Bildern und Worten andere teilhaben lassen
5. Emotionale Fähigkeiten
Aufmerksamkeit
Achtung
Herzensbildung
Mitgefühl und Liebe
Humor entwickeln
„lassen Können“, nicht alles zu
ernst nehmen, über sich und gemeinsames
Handeln lachen können.
Gefühle
und Bedürfnisse wahrnehmen
bei sich und Mit-Menschen und sie in die
Interaktion sozialverträglich einbinden
Körperliche Bewegung
Geistiges Bewegt-Sein
Seelische Bewegtheit
7. Gegenwartsbezug und Transfer
Recht des
Kindes auf den heutigen Tag ...
und
blaue Flecken
Bewusstes
Erfahren von Zeit und Raum
auch Langeweile, Muße und Eintauchen in das
Tun der Gegenwart („Flow“), Leben im Augenblick
Bewußtsein der eigenen Entwicklung
Erlebtes
und Erfahrungen in das eigenen Leben und Weltbild einbeziehen und in
neue Situationen übertragen
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