"Bildung als Erlebnis"
Fotos und Infos zu den aktuellen
Seminaren finden Sie unter ÖKO-SYS
// Aktuell.
Ein Diskussionspapier zur Bildung in Kindertagesstätten ist unter Kiga
Paedagogik am
linken Rand dieser Seite zu finden.
ÖKO-SYS,
4 Seminare an zauberhaften
Orten und im Einklang mit sich, der Mit-Welt, und der Natur. Näheres
links unter ÖKO-SYS.
Ein Konzept für die Erwachsenenbildung,
mit einem Schwerpunkt für die Förderung von Bildungsprozessen in
Kindertagesstätten ist gerade in Bearbeitung und wird nach Fertigstellung
links unter Bildungs-Vision
eingestellt und regelmässig aktualisiert.
Bildung beschreibt
das Bemühen um die Ausbildung aller persönlicher Kräfte eines Menschen
zu einem harmonischen Ganzen. (W. von Humboldt)
Natürliche
Lernprozesse zulassen und in einer vorbereiteten Umgebung so zu ermöglichen,
dass die Lernschritte sich aus der natürlichen Entfaltung des Individuums
ganz von selbst und selbstorganisierend ergeben.
(Rebecca
und Mauricio Wild zitiert von Dr. Geseko von Lüpke in „Kooperation mit
der Evolution“, S.353, München 1999)
Lernen geschieht in Zusammenhängen und kooperativen
Strukturen, mit allen Sinnen und Gefühlen, auf selbst bestimmten und
kreativen Wegen, ohne Druck, durch Spielen, Experimente, Kreativität, (durch
Fehler, Ergänzung der Verfasser) und nach dem Prinzip der Selbstorganisation
wie z.B. in der Projektarbeit. (Geseko
von Lüpke)
Bildung braucht Entwicklungsbegleiter als Mitwisser
und Partner, die eine neugierige, wissbegierige Grundhaltung fördern,
Alleswisser und Besser- wisser demotivieren nur.
Wer Lernen nicht ganzheitlich betrachtet unter
Einbeziehung und Wechsel- wirkung von Körper, Geist, Seele und Mit-Welt (Natur,
Kultur und Mitmen- schen) und nur auf das Trainieren von Fertigkeiten und
Auswendig-lernen von Wissen beschränkt, verhindert Bildung und
bewirkt Anpassung, Konditionierung und intellektuellen Missbrauch.
(U.L)
Es empfiehlt sich von Problemen und Interessen
der Kinder auszugehen und deren Erlebnisse aufzugreifen. „Die
Vergangenheit bewältigen, um offen zu sein für die Zukunft“
(Armin
Krenz)
Sozial-Lehre als
Werte-Perspektive für Bildung
Interpretation von Aussagen der Kath. Soziallehre bezüglich Erziehung
/ Päda- gogik:
© Uli
Lorenz, 1998
1. Solidarität beschreibt die
Lebensweltorientierung und ein echtes Interesse an der Person
("dem Nächsten") und deren Lebenswirklichkeit und fordert das
parteiliches Handeln um gemeinsame Aufgaben zu gestalten.
2. Personalität meint die Subjektwerdung, die
Entfaltung der Persönlichkeit und das Erkennen der Einzigartigkeit eines
jeden Menschen durch bedingungslose positive Zuwendung.
3. Subsidiarität fordert das heilende Milieu von
Gemeinschaftserlebnissen ein und begründet echte Gemeinwesenarbeit, indem
der Einzelne, die kleine Gruppe das übernimmt, was sie tun kann, und
Organisationen und Behörden nur das leisten, was von kleineren Einheiten
nicht geleistet werden kann.