und die Elemente:
das Wasser, die Erde,
die Luft und das Feuer der Sterne.
Im Lassen begegne ich
Lebewesen und Dingen
in ihrer einzigartigen Einmaligkeit.
"Es ist wie es ist, spricht die
Liebe".1
Das Wunder der Schöpfung
umhüllt uns überall:
in Milliarden Galaxien des Alls
und den Energien der Atome.
Auf geheimnisvolle Weise
ist alles verbunden.
Wir können das All einatmen
und in die Schöpfung eintauchen.
In jedem Mensch sind von Anfang an
alle Fähigkeiten angelegt.
Es braucht Zeit, Raum und Begegnung,
um sie stimmig zu entfalten.
Und doch bleiben wir unvollkommen,
nur ein Gleichnis des Schöpfers.
Wir finden die Fülle durch Teilen,
in gegenseitiger Wertschätzung.
Wer sich den Wundern
des Lebens nicht mehr öffnet,
empfindet im Geist eine Krise,
die uns auffordert zur Entwicklung.
Wenn ich mich in innerer Stille,
einlasse auf die Vielfalt der Schöpfung,
wandle ich vom Alleinsein
in das All-Eins-Sein des Einklangs.
Unser Weg führt vorwärts,
zurück zum Ursprung.
Wir drehen in der Schöpfung einen Kreis
und erkennen die Unendlichkeit.
Zeit ist nur der Spiegel unserer Werte,
und misst die Distanz zu den Dingen.
Jedem ist seine Zeit gegeben,
als Ausdruck innerer Bewegtheit.
Vor nichts schützt sich der Mensch
so sehr, wie vor dem Paradies.
Im Nichts findet der Mensch
den Grund seiner Persönlichkeit.
Im Chaos weilt die Ordnung
der wunderbaren Schöpfung:
"Die Liebe kennt nicht den Tod",2
sie weckt neues Bewusstsein.
Der Schöpfungsfunke spiegelt sich
selbstähnlich in allen Dingen.
Wie eine Sternschnuppe
findet die Resonanz unsere Seele.
"Man muss noch Chaos in sich tragen
um einen tanzenden Stern zu gebären",3
und Engel zu erkennen.
Ich gehe mit Dir und kenne den Weg,
...spricht der Engel.4
( Uli Lorenz )
1
Erich
Fried; 2 Hölderlin; 3 Friedrich Nietzsche, 4
Buch Tobit 5,6