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Beachten Sie bitte
auch die Ausstellung
"Des Menschen Engel ist
der Augenblick"
unter "Startseite / Kunst / Engel der Zeit" auf dieser
Homepage
ZEIT - Definition
Zeit ist im menschlichen Bewusstsein
verschieden erlebtes Vergehen von Gegenwart... als Erinnerung an die
Vergangenheit und als Erwartung der Zukunft, die zur Gegenwart wird.
Chronos ist der Zeitablauf,
Kairos ist die Gunst des Augenblicks,
Aion ist die sich wiederholende, zyklische Zeit.
Illuminatio ist der Einbruch des Ewigen im Augenblick (Einklang)
Eigenzeiten sind jene Zeiten, die durch individuelle Rhythmen und
Bedürfnisse autonom bestimmt sind.
ZEIT als ökologische Dimension
© Uli
Lorenz, 1996
ZEIT ist Maßstab für die Qualität von
Beziehungen
Indem wir uns mit Zeit beschäftigen, entsteht eine paradoxe
Rückkoppel- lung. Sie läuft uns davon. Sie ist wie der Sand, den ich
in meiner Hand fest- halten will: je mehr ich ihn zusammendrücke, umso
mehr entrinnt er meiner Hand. Ebenso ist es bei Freundschaften. Wenn ich
mit einer Freundin immer wieder den Grund unserer Freundschaft
diskutieren will, verliert dadurch die Freundschaft an
Erlebnisqualität. Ich entziehe ihr die Energie zum Zwecke der Kontrolle
auf einer abstrakte Metaebene.
Erfüllte Zeit bleibt uns als Erlebnis in Erinnerung und hat ihren
festen Platz in der Vergangenheit. Unerfüllte Zeit nehmen wir als
"Zeit-Raum" wahr. Sie bildet in erster Linie unseren
abstrakten Zeitbegriff:
Zeit ist die Summe dessen,
was wir nicht
sinnerfüllt getan haben oder sich noch nicht eingestellt hat.
Die Zukunft ist immer ein Tagtraum, sie ist das Vergehende. Die
Gegenwart hingegen kann "in die vollen Kornspeicher der
Vergangenheit" einfließen, sofern sie nicht als Unwesentliches in
der Vergänglichkeit verschwindet.
Während ein "Wirken" zur Vergangenheit wird, verlieren
sich "Beschäftigung" und "Zeitvertreib" im
Vergänglichen. Lust (als freies Fließen von Energien) ist ein
wichtiges Signal für Wesentliches!
Die
Vergangenheit relativiert das Zeiterleben bezüglich der Sinnhaftig-
keit
Der Zeitpfeil ist anders gerichtet, als wir es uns meist vorstellen.
Unsere Zu- kunft ist der Tod und die Vergangenheit unserer Vorfahren,
deren Hinterblie- bene wir sind, und auf deren Erkenntnisse und
Entdeckungen wir als Nach- fahren aufbauen können. Alles zusammen
mündet in die Vergangenheit, der Anfangssituation für neues Leben.
Zeit ist das Maß für Bewegung und Wandel
Einsteins Relativitäts-Theorie hat bewiesen, dass die Zeit abhängig
ist von der Bewegung des Systems. Insbesondere durch die 12-jährigen
intensiven Er- fahrung mit den ÖKO-SYS Seminaren gibt es für mich keinen
Zweifel, dass das individuelle Zeit-Erleben ebenso abhängig ist von der
Bewegtheit des Geistes und dem Bewegt-sein der Seele.
Zeit hat die Kraft der Vergangenheit und Langsamkeit. Die Langsamkeit
er- möglicht uns den Augenblick wahrzunehmen und tief das Wesentliche,
das Zugrunde liegende, das Ewige, zu erleben. Dieses mystische Erleben
wird unauslöschbar in der Vergangenheit geborgen und lässt unsere
spirituelle Energie wachsen.
ZEIT – Krankheit
©
Uli Lorenz, 2002
Was Zeit eigentlich ist, kann die Wissenschaft bis heute nicht genau
erklären. Nach langen Studien und Philosophieren gehe ich fest davon
aus, dass Zeit von der Schöpfung überhaupt nicht vorgesehen war. Zeit
ist die Vertreibung, wahrscheinlicher noch, die Flucht aus dem Paradies.
Die Dimensionen der Schöpfung sind Rhythmus, Einklang,
Synchroni- zität, die in einem Prozess der Evolution zu ständigem Wandel und zur
Entfaltung führen.
Der Schlüssel der Evolution ist K3 :
Kommunikation,
Kooperation und Kreativität.
Wer in den Schöpfungs-Geist eintaucht, sich in den Rhythmus des
Wandels einlässt, mit eigener Kreativität und der Kreativität der Mit-Welt
spielerisch die Welt gestaltet und das Wesentliche im Einklang findet,
erlebt Zeitlosigkeit, so wie
Sterne, Atome, Tiere,
Pflanzen, und auch Kinder, wenn wir sie nicht ständig aus ihrem
Spiel und ihrem Tun herausreissen und in den Takt unserer Kultur zwängen.
Uhr-Zeit ist eigentlich nur eine Größe für die Entfernung
von der Schöpfungs- Idee. Uhr-Zeit ist genau genommen ein Krank-Sein, für die nur eine
Medizin hilft: Die Muße.
Wo echte Begegnung und echte Werte erlebt
werden,
wo ich die eigenen Wurzeln und die Wurzeln der Mit-Welt berühre,
gibt es keine Zeit, nur
Verbundenheit.
Art~time / Zeit in der Kunst
John Cage´s Werk "4.33", "a piece in three
movements in which no sounds are intentionally produced", verlangt
von dem Pianisten nur, sich an das Klavier zu setzen und mit dem
Pianistenritual zu beginnen: Klappe hoch, Hände hoch, warten wie
angegeben, Hände hinunter, Klappe dicht.
Rauschenbergs Bild "White Paintings" machen als weiße
Fläche auf die Substanz des Leeren aufmerksam.
Meine Zeit-Projekte sind unter Kunst
auf dieser Homepage zu finden
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